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Arbeitsgebiete

Schwerpunktmäßig beschäftigen wir uns mit statistischen Methoden für die psychologische Diagnostik. In diesen Bereich fallen insbesondere Methoden für die Analyse von Daten aus psychometrischen Leistungstests (wie z. B. Mathematiktests aus PISA oder Intelligenztests) oder Persönlichkeitstest im Quer- wie im Längsschnitt.

 

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • Automatische Itemgenerierung

  • Meta-Analyse diagnostischer Verfahren

  • Modelle mit latenten Variablen (Item-Response-Theorie, Strukturgleichungsmodelle)

  • Modellierung von Längsschnittdaten

 

DFG-Projekt "Die internationale kognitive Fähigkeitsressource" (ICAR; gemeinsam mit einer Reihe von Partnern), seit 2014

Die internationale kognitive Fähigkeitsressource (engl. International Cognitive Ability Resource; ICAR), ein public-domain und open-source Werkzeug, soll eine große und dynamische Sammlung von Meßinstrumenten für kognitive Fähigkeiten bereitstellen, die in einer Vielzahl von Anwendungen benutzt werden können. Über 100 qualifizierte Forschungsgruppen auf der ganzen Welt benutzen die bereits entwickelten Instrumente und tragen zu deren fortwährender Revision und Weiterentwicklung bei. Die ICAR macht Gebrauch von Techniken der automatischen Itemgenerierung, welche Testaufgaben mit vorhersagbaren psychometrischen Eigenschaften liefert. Mehr zum Thema und die Möglichkeit Items für eigene Forschungsvorhaben zu nutzen findet sich auf der Homepage des Projekts.

DFG-Projekt "Educational progress of children at risk of low academic achievement" (gemeinsam mit M. Gebhardt), Projektbeginn 2018

Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms "Education as a Lifelong Process" (SPP 1646) analysieren wir Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS). NEPS erhebt insbesondere Daten von Kindern, die verglichen mit gleichaltrigen ein erhöhtes Risiko für einen unzureichenden Lernerfolg haben, wie etwa Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder Migrationshintergrund. Hauptziel der geplanten Analysen ist die Modellierung der Lernverläufe dieser Kinder unter Berücksichtigung einer Reihe von möglichen Schutzfaktoren. Auch soll die Vergleichbarkeit der Testleistungen untersucht haben, die eine wichtige Vorbedingung für den angestrebten Vergleich von Lernverläufen ist. Weitere Informationen zum Schwerpunktprogramm finden sich hier.