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Statistik: mehr als Erbsen zählen

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Versuchspläne für Zufallsfelder: eine Kritik des Raumfüllens

Raumfüllende, insbesondere äquidistante Versuchspläne – typischerweise von einem Krigingvarianz basiertem Kriterium bestimmt – haben sich zu einem der gebräuchlichsten Verfahren zur Datengewinnung aus Zufallsfeldern entwickelt. Sie werden etwa bei der Konstruktion von Schadstoffmeßnetzen oder Computersimulationsexperimenten gerne eingesetzt.

Ich werde im Vortrag Argumente präsentieren, dass wenn die entsprechend gewonnenen Daten sowohl für die Variographie als auch die Vorhersage benützt werden, diese Vorgangsweise zu keinen effizienten Versuchsplänen führt. Zu diesem Zweck werden zwei Verfahren näher beleuchtet: eines, welches auf einer besseren Approximation des tatsächlichen mittleren quadratischen Prognosefehlers basiert, und ein zweites, welches ein zusammen gesetztes D-Optimalitätskriterium für Trend- und Kovarianzparameter optimiert. Es zeigt sich, dass beide ähnliche Versuchspläne ergeben, welche sich jedoch potenziell von Raumfüllenden stark unterscheiden.

Als Nebenresultat zeige ich, dass ein Kiefer-Wolfowitz ähnliches Äquivalenztheorem in diesem Setup im Allgemeinen nicht zu erreichen ist. Illustriert wird die Methode an einem Beispiel zur Planung eines Wassergütemeßnetzes im Südlichen Tullnerfeld. Der Vortrag stützt sich auf gemeinsame Arbeiten mit L.Pronzato, M.Stehlík und H.Waldl.

 

Speaker: Werner G. Müller (Institut für Angewandte Statistik, JKU Linz)

When and where?

Tuesday, Apr 13, 2010, 4.30 pm, M / E 25